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Mineralöl oder Olivenöl für die Pflege von Olivenholz?

Schneidebretter aus Olivenholz richtig pflegen

Ein Schneidebrett aus Olivenholz  könnte das letzte Küchenbrett sein, das Sie je kaufen müssen: Das phantastisch robuste, massive Holzteil kann jahrzehntelang in Gebrauch bleiben und bewahrt sich sein gutes Aussehen auch mit einem Minimum an Pflege.

 

Die tägliche Pflege

Ihr Schneidebrett können Sie problemlos unter fließendem laufwarmem Wasser sauber reiben. Ein Spritzer mildes  Spülmittel schadet auch nicht. Nur längere Zeit einweichen sollten Sie das Brett keinesfalls. Auf so viel Wasser reagiert selbst das harte Olivenholz mit Aufquellen und Verziehen.

In die Spülmaschine sollten Sie Holzgegenstände generell nicht geben. Wasser, Druck und Hitze führen hier besonders leicht dazu, dass sich das Holz verzieht oder sogar reißt. Das scharfe Maschinenspülmittel ist übrigens auch nicht ideal für die Holzoberfläche – sie wird davon stumpf und grau. 

 

Die Extraportion Pflege

Wenn Sie Ihrem Küchenbrett etwas Gutes tun wollen, tragen Sie Öl auf – am besten mit einem ölgetränken Tuch. Ein Papierhandtuch, ein Backpinsel oder sogar die Finger tun's aber auch. Lassen Sie das Öl ein, zwei Stunden einziehen, und wischen Sie danach die Holzoberfläche trocken.

 

Oft hört man, sogenanntes Mineralöl, also aus Erdöl hergestelltes Paraffinöl, sei das einzige Öl, das sich vorbehaltlos zur Pflege von Holzgegenständen im Haushalt eigne. Tatsächlich gehen alle anderen Öle mit der Zeit einen von zwei Wegen: Entweder sie trocknen, das heißt, sie polymerisieren und bilden einen festen Film (Leinöl, Walnussöl und Mohnöl haben diese Tendenz). Oder sie bleiben flüssig und werden früher oder später ranzig (das gilt für alle anderen Speiseöle). Ranzige Öle sind zwar nicht gesundheitsschädlich, riechen und schmecken aber sehr unangenehm. Mineralöl ist das einzige Öl, das sich chemisch nicht verändert: Es bleibt auch im Holz unbegrenzt flüssig und wird nicht ranzig.

 

Also, Mineralöl oder Speiseöl?

Damit ist es also schon wahr, dass (natürlich nur lebensmittelechtes!) Mineralöl für Schneidebretter aus Olivenholz eine hervorragend geeignete Pflege ist. Andererseits passen Erdölprodukte nicht so gut in die Natur- und Nachhaltigkeits-Philosophie vieler Olivenholz-Freunde. Gern wird dann auf ein trocknendes Öl wie etwa Leinöl zurückgegriffen. Reines Leinöl trocknet langsamer als Leinölfirnis (letzterer enthält oft Zusätze, die für den Kontakt mit Lebensmitteln nicht geeignet sind). Aber auch reines Leinöl sollten Sie sparsam anwenden und eher kürzer einwirken lassen, damit die Holzoberfläche nicht verklebt.

 

Und, ganz ehrlich: Viele Menschen pflegen ihre Schneidebretter jahrelang mit Olivenöl, ohne je schlechte Erfahrungen zu machen. Sogar viele traditionelle Kunsthandwerker, die mit Olivenholz arbeiten, empfehlen für die Holzpflege nichts anderes als Olivenöl. Der Knackpunkt ist wahrscheinlich folgender: Wenn Sie Ihr Schneidebrett (oder auch ihre Salatschüssel aus Olivenholz) regelmäßig benutzen und häufig reinigen, sind die Pflegeöle schon längst wieder ausgewaschen, bevor sie ranzig werden können.

 Makeover fürs Schneidebrett

 

Ein vernachlässigtes Olivenholz-Schneidebrett, das nicht mehr ansehnlich ist oder lange nicht benutzt wurde und ranzig riecht, können Sie durch einen großzügigen Anschliff, eine feine Politur und eine Ölbehandlung wieder gebrauchsfertig machen. Gegen eingezogenen Schmutz und schlechte Gerüche wirkt auch Abschrubben mit grobem Salz und Essig oder Zitrone.

 

Wenn gar nichts mehr hilft, finden Sie eine große Auswahl nagelneuer Schneidebretter aus  Olivenholz im Olivenholzmarkt.

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