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Kulturlandschaft Provence: Wein, Lavendel – und Olivenholz und Olivenöl

Olivenholz und Olivenöl in der Provence

Olivenbäume, Olivenhaine – da denkt jeder zunächst an Italien. An Oliven, edles Öl, rustikale Schneidebretter, schöne Schalen und Accessoires aus dem unverwüstlichen Olivenholz. Aber auch aus Landschaft, Küche und Kultur der südfranzösischen Provence sind Olivenbäume, Oliven und Olivenöl nicht wegzudenken. Unter den Olivenproduzenten der Welt nimmt Frankreich zwar nur den 12. Platz ein, und einen Großteil ihres Olivenöls verbrauchen die Franzosen einfach selbst – aber Kenner wissen, dass sich das französische Öl vor dem in Spanien, Griechenland oder Italien gepressten wirklich nicht verstecken muss.

Olivenbäume finden sich in jedem provenzalischen Dorf. Die größten Olivenhaine sind im Vallée des Baux in den Alpilles. Das dort gelegene Dörfchen Mouriès ist mit 80.000 Bäumen Frankreichs Olivenöl-Metropole. Auch in Aix en Provence, im Departement Vaucluse, im Var, in der Hochprovence und im Hinterland von Nizza (hier wächst die kleine Sorte Caillette, bekannt durch den Salade niçoise) stößt man vielerorts auf kleine und größere Olivenhaine.

Feinschmecker - Olivenöle kontrollierter Herkunft

Es gedeihen diverse Olivensorten von Caillette bis Negrette. Farbe und Charakter des Öls unterscheiden sich subtil von Tal zu Tal, erheblich von Region zu Region. So kommt etwa aus der Hochprovence ein kräftiges, dunkelfarbiges Öl, während das Öl aus der Region Nizza mild, fruchtig und zarter gefärbt ist.

Die Geschmacksrichtung lassen sich grob in 2 Hauptrichtungen einteilen. Zum einen "fruité noir” - schwarzer Fruchtgeschmack - mit Aromen von Nüssen, Pilzen und Kakao. Und zum anderen “fruité vert” - grüner Fruchtgeschmack -. Hier dominieren Aromen von Artischocken, Tomaten und frischen Mandel. 

Als erstes Mittelmeerland führte Frankreich eine Herkunftsbezeichnung für Olivenöle ein. Die Denominationen Nyons, Vallée des Baux de Provence, Aix en Provence und Haute Provence stehen für fantastische Öle in unverfälschter, lokaler Qualität. 

Geschichte des Olivenbaums in Frankreich

Die Kultur des Olivenbaums wurden vor 2500 Jahren von griechischen Kolonisten, die überwiegend in Massalia (heute Marceille) lebten, nach Frankreich gebracht – und fasste Fuß. Im Jahr 1840 gab es in der Provence und im Languedoc-Roussillon 26 Millionen Olivenbäume.

1956 machte ein Extremwinter, an den man sich auch in Deutschland noch als Jahrhundertwinter erinnert, einem Drittel der frostempfindichen Bäume den Garaus. Die hohen Verluste schienen das Ende des kommerziellen französischen Olivenanbaus zu bedeuten. Viele Haine wurden aufgegeben oder auf Obstbau umgestellt, ein Großteil der Ölmühlen stillgelegt.

 

Wirtschaftszweig, Liebhaberei und Touristenmagnet

Seitdem ist viel Wasser die Rhône hinuntergeflossen, und die heimatverbundenen Provenzalen haben mehr als nur den einen oder anderen Ölgarten instandgesetzt und wiederbepflanzt. Viele Bauern betreiben den Olivenanbau als eine Liebhaberei neben dem Wein- und Obstbau. 3,5 Millionen Olivenbäume gibt es derzeit in Frankreich.

 

Auch touristische Pfade schlingen sich mittlerweile durch die Olivenhaine. Wer möchte, kann auf ausgeschilderten Olivenrouten die Anbaugebiete erkunden, Ölmühlen besichtigen, frisch gepresstes Öl verkosten oder im Herbst bei der Olivenernte helfen. Dabei wird selbstverständlich nicht nur das schmackhafte Olivenöl zur Verkostung und zum Kauf angeboten, sondern auch alle denkbaren Produkte aus Olivenholz – genau wie hier im Shop von Olivenholzmarkt ;-).

 

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